Auf der Basis unserer bewährten Vordosierungseinheiten haben wir eine Dosier- und Mischanlage mit eigener Verladesteuerung entwickelt, die es ermöglicht, den Anforderungen der EN 13285 an die Mischqualität von Zuschlagstoffen gerecht zu werden. Die Europäische Norm 13285 legt Anforderungen an ungebundene Gemische fest, die beim Bau und der Instandhaltung von Straßen, Flugplätzen und anderen Verkehrsflächen angewendet werden. Dieses Europäische Regelwerk gilt für ungebundene Gemische aus natürlichen, künstlichen und recycelten Gesteinskörnungen
Die mobile Dosi ist in solider Stahlkonstruktion gefertigt und wird mit vier Doseuren auf einem Ein-Achs-Sattelauflieger montiert. Die Trailer sind ausgerüstet mit Zweileitungsbremsanlage, Feststellbremse und Königszapfen, inklusive höhenverstellbaren Stützfüßen und kompletter Beleuchtungsanlage mit Stand-, Brems- und Kennzeichenbeleuchtung. Selbstverständlich erhält der Trailer ab Werk eine TÜV-Abnahme mit den erforderlichen Papieren.

Der Trailer ist an einer Seite der Doseureinheit mit einem Anfahrschutz für Radlader ausgestattet. Durch zwei klappbare Stahlblechwände wird die Anfahrhöhe des Radladers auf +1200 mm erhöht und dient nach Aufschüttung von Material als Anfahrrampe zur einfachen Befüllung der Doseure mit Zuschlagstoffen. Mit wenig Montageaufwand und ohne Kraneinsatz ist die mobile Dosier- und Mischanlage rasch aufgestellt und einsatzbereit. Standardmäßig ist einer der Doseure, in der Regel der Sanddoseur, mit einem Vibrationsmotor ausgestattet. Bei Bedarf können optional weitere Doseure damit ausgestattet werden. Mit Materialmangelschaltern an den Abzugsbändern und Drehflügelmeldern in den Doseuren, die bei einem Drittel Füllhöhe auslösen, werden beide Sensoren in der Steuerung intelligent verknüpft. Wenn das Abzugsband kein Material meldet, der Füllstandsmelder im Doseur aber noch Inhalt registriert, schaltet sich automatisch der Rüttler dazu, um die sehr wahrscheinlich entstandene Materialbrücke zu beseitigen.